35.6
Traditionell züchten Landwirte Feldfrüchte über viele Generationen,
um die gewünschte Qualität zu produzieren, wie höhere Erträge, größere
Samen, süßere Früchte und höhere Resistenz gegen Krankheiten.
Neue Fruchtvarianten Können durch
Propfung oder Kreuzbestäubung der Elternpflanzen erzeugt werden.
Allerdings sind diese Methoden sehr zeitaufwändig und
unspezifisch, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Eliminierung der gewünschten Merkmale.
Alternativ kann der Einsatz von In Vitro-Techniken,
bekannt als Pflanzengewebekultur, rapide große Mengen
an Pflanzenklonen mit den gewünschten Qualitäten produzieren.
Diese Techniken verlassen sich auf 'Totipotenz’,
was soviel bedeutet, dass ein Teil einer Pflanze eine ganze Pflanze
entstehen lassen kann, wenn sie die entsprechenden Wachstumsregulatoren erhält
und der richtigen Umgebung ausgesetzt wird.
Je nach der Quelle des Pflanzenteils oder Explantats
können Gewebekulturtechniken in mehrere Arten
unterteilt werden.
Zum Beispiel bei einer Kalluskultur werden die Explantate
auf ein Wachstumsmedium platziert, durchlaufen schnelle Zellteilung
und bilden eine Masse undifferenzierter Zellen,
die als Kallus bezeichnet werden.
Pflanzenhormone, wie
Die pflanzliche Gewebekultur ist weit verbreitet in der allgemeinen und angewandten Wissenschaft. Die Anwendungen reichen von Entwicklungsstudien der…
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